Erzählcafé: Stadt und Land für Alt und Jung

Am 8. März lädt die Heinrich Böll-Stiftung-Thüringen zu einem Erfahrungsaustausch zum Thema “Landflucht” auf das Schloss Ponitz im Altenburger Land ein.

Viele junge Menschen zieht es von Dörfern und Kleinstädten Deutschlands in die umliegenden Großstädte. Während Jugendliche und Familien all ihre Bedürfnisse in den Städten erfüllt sehen, stellt der Trend der Landflucht für die Gemeinden eine wachsende Herausforderung dar. Aufbauend auf das erste Erzählcafé im Juni 2015, in dem sich die Bedeutung der jungen Menschen für einen lebendigen und kulturell interessanten Ort herauskristallisierte, steht das zweite Erzählcafé ganz unter dem Thema „Stadt und Land für Alt und Jung“ im Altenburger Landkreis.

Am 8. März 2016, zwischen 15:30 und 17:30 Uhr werden junge Aktive vom SV Lumpzig, der Burg Posterstein und vom STAK Schmölln im Renaissance-Schloss Ponitz bei Kaffee und Kuchen von ihren Erfahrungen erzählen. Klaus Börngen, Bürgermeister des „jungen“ Dorfes Garbisdorf ist ebenfalls dabei. Gemeinsam mit den geladenen Gästen und AkteurInnen aus Politik und Verwaltung gehen sie der Frage auf den Grund, mit welchen Mitteln das Altenburger Land Menschen aller Altersgruppen und Kulturen erreichen kann. Wie kann man die Vielfalt der Bewohner im Landkreis bewahren und welche Versuche bestehen bereits, aus Krisengebieten Geflüchtete willkommen zu heißen? Was sind Bedürfnisse junger Menschen und wie nehmen sie den Landkreis Altenburg wahr? Was zieht Familien aufs Land oder bindet sie dort? Welche Möglichkeiten zur Aufwertung des Landkreises gibt es und wie fühlen sich alle Altersgruppen zur Neu- und Mitgestaltung ihres Landkreises angesprochen?

Die Erzählenden sind: Marlene Hofmann (Museum Burg Posterstein), Denis Kirmse (Abteilungsleiter Fußball SV Osterland Lumpzig), Matthias Lorenz (STAK Schmölln) und Klaus Börngen (Ortsbürgermeister Garbisdorf)

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